Freitag, 24. Januar 2020
Freitag, 17. Januar 2020
Den Garten von Heike Munser im Winter ansehen, aber auch ihre Bilder im Atelier
Einen Sondertermin zu den "Offenen Gärten Uckermark 2020" gibt es schon jetzt im Winter, nämlich kommenden Sonnabend und Sonntag, 18. und 19 Januar 2020, jeweils von 11 bis 15 Uhr
Flyer:
https://www.tourismus-uckermark.de/fileadmin/user_upload/uckermark/broschueren/pdf-dateien/FB_Offene_Gaerten_2019_2020_WEB.pdf
35 Heike Munser, Christianenhof Bestehende Strukturen eines alten Bauerngartens wurden behutsam wiederbelebt und mit neuen Elementen bereichert. 2 Obstwiesen, Gemüsegarten, Blumenbeete, Plätze zum Verweilen, Malerei, Zeichnung und Collagen im Atelier Sondertermine: Garten & Atelier am 16./17.03.19, 18./19.01.20 & 14./15.03.20 je 11 – 15 Uhr
Flyer:
https://www.tourismus-uckermark.de/fileadmin/user_upload/uckermark/broschueren/pdf-dateien/FB_Offene_Gaerten_2019_2020_WEB.pdf
35 Heike Munser, Christianenhof Bestehende Strukturen eines alten Bauerngartens wurden behutsam wiederbelebt und mit neuen Elementen bereichert. 2 Obstwiesen, Gemüsegarten, Blumenbeete, Plätze zum Verweilen, Malerei, Zeichnung und Collagen im Atelier Sondertermine: Garten & Atelier am 16./17.03.19, 18./19.01.20 & 14./15.03.20 je 11 – 15 Uhr
Samstag, 14. Dezember 2019
Adventsmarkt im Kunsthandwerkerhof Thomsdorf am 14./15.Dezember 2019
Seit einiger Zeit liegt die Organisation der Märkte des Kundhandwerkerhofes Thomsdorf (Boitzenburger Land) in den Händen von Heike Munser, So auch der Adventsmarkt an diesem Wochenende mit einem vielfältigem Programm in der Zeit von 11 - 18 Uhr an beiden Tagen.
Sonntag, 3. November 2019
Lychener Atelierrundgang "Roter Faden" am 16.November 2019 von 13 bis 18 Uhr unter dem Motto "schwerelos"
Der diesjährige Atelierrundgang "Roter Faden" in Lychen findet am 16.November 2019 von 13 bis 18 Uhr unter dem Motto "schwerelos"statt. Unter anderem mit dabei sind das Keramikatelier von Michaela Ambellan, Stabenstr.16 und Jutta Siebert mit ihrem Atelier KUNSTimPULS, Berliner Str.3. Weitere Informationen unter : Tourismus Uckermark
Donnerstag, 3. Oktober 2019
Skulptur "Vogelschwarm" von Christian Uhlig wird eingeweiht
Im Auftrag der Städtischen Werke Angermünde erarbeitete Christian Uhlig die Konzeption für eine
Umgestaltung der Freifläche des Verwaltungssitzes und des darauf befindlichen mittelalterlichen
Brunnens. Die Fläche wurde befreit von alten Baumscheiben und Stümpfen und der Brunnen erfuhr
eine Überarbeitung mit Reinigung und neuer Einfassung.
Für den Brunnen schuf Christian Uhlig die Skulptur "Vogelschwarm" aus Edelstahl als Brücke zwischen der historischen Altstadt Angermündes und dem modernen Anbau des Verwaltungssitzes der Städtischen Werke. Zugleich wird die umgebende Natur und Landschaft der Region einbezogen.
Einweihung der Skulptur und des überarbeiteten Areals: 07.10.2019, 10 Uhr.
Städtische Werke Angermünde, Berliner Str. 1, 16278 Angermünde
Donnerstag, 26. September 2019
Dienstag, 3. September 2019
Es ist AUSGEPACKT! in Angermünde , mit Musik und diesem Text
AUSPACKEN
Als die Frau meines Bruders in ihrer Ausbildung zur Krankenschwester auch auf der
Geburtenstation eingesetzt war, überraschte sie mich im Gespräch über eine gemeinsame
Bekannte mit dem Satz: „Die hat jetzt auch ausgepackt“. Es war dieser befremdliche
betriebsblinde Ausdruck für eine Entbindung, der mir zuallererst in den Sinn kam, als ich
den Titel der Ausstellung hörte.
Ein Kunstwerk zu schaffen ist manchmal wie eine Geburt. Wir sind nicht Zeuge der
Empfängnis, wir erfahren nicht die Freude und die Angst darüber, die Mühen und
Aufregungen des Wachstums, das Ringen um das Hervorbringen, den Schmerz, die
Erleichterung, das Staunen.
Was wir davon sehen in einer Kunstschau ist nur eine Entladung. Da häuft sich nach allen
Wirrnissen des Schaffens für den Betrachter das ganz Aus- und Auseinandergewickelte.
Es kommt aus den Ateliers in Kartons, Kisten, Tüten, gläsernen Tresoren. Aber worin
besteht die Kunst des Auspackens denn? Wird da die Katze aus dem Sack gelassen?
Wird da mit der Bild-Sprache herausgerückt, um auszutrompeten, wie es um die Welt
bestimmt ist? Ich möchte einfach glauben: Ein Künstler macht mit einem Werk seinem
Herzen Luft. Er teilt mit, verkündet, offenbart und plaudert wie nebenbei aus seinem ganz
eigenen Nähkästchen. Was aber nimmt er sich da heraus? Welche Geheimnisse gibt er
preis aus der Kindheit, der Familiengeschichte? Was hat er noch im Kopf, wenn sein
Gehirn bloß liegt? Wenn er es leer macht, aufräumt mit der Idee, die Karten mal offen auf
den Tisch legt, neu mischt und darlegt, was verbraucht ist und was gewonnen.
Was wir vor die Augen geführt bekommen in einer Ausstellung ist ein gut aufgezäumtes,
gebändigtes und artiges Ross. Aber wieso steht es da, glotzt uns an und rührt sich nicht
von der Stelle? Wir schauen hin und weg und wieder hin, da purzeln plötzlich aus dem
kunstvoll erschaffenen Gebilde wie der Überfall aus dem Trojanischen Pferd unsere
eigenen Kopfgeburten. Die Fantasie hält niemals dicht, sie flüstert: Ich will mich selbst
mitteilen. Sie erzählt uns Geschichten, die wir sonst verschwiegen hüten. Da raschelt doch
unser eigenes Geschenkpapier! Und es kann gut sein zu begreifen: Wir sind vom hier
Ausgeladenen ganz schön eingeladen worden. Zum Auspacken. Zum Weitersagen.
Ines Carola Baumgartl (Dichterin), Rede zur Eröffnung der Ausstellung „Auspacken!“ der
Künstlergruppe umKunst am 31.8.2019 in der Franziskaner-Klosterkirche Angermünde
Als die Frau meines Bruders in ihrer Ausbildung zur Krankenschwester auch auf der
Geburtenstation eingesetzt war, überraschte sie mich im Gespräch über eine gemeinsame
Bekannte mit dem Satz: „Die hat jetzt auch ausgepackt“. Es war dieser befremdliche
betriebsblinde Ausdruck für eine Entbindung, der mir zuallererst in den Sinn kam, als ich
den Titel der Ausstellung hörte.
Ein Kunstwerk zu schaffen ist manchmal wie eine Geburt. Wir sind nicht Zeuge der
Empfängnis, wir erfahren nicht die Freude und die Angst darüber, die Mühen und
Aufregungen des Wachstums, das Ringen um das Hervorbringen, den Schmerz, die
Erleichterung, das Staunen.
Was wir davon sehen in einer Kunstschau ist nur eine Entladung. Da häuft sich nach allen
Wirrnissen des Schaffens für den Betrachter das ganz Aus- und Auseinandergewickelte.
Es kommt aus den Ateliers in Kartons, Kisten, Tüten, gläsernen Tresoren. Aber worin
besteht die Kunst des Auspackens denn? Wird da die Katze aus dem Sack gelassen?
Wird da mit der Bild-Sprache herausgerückt, um auszutrompeten, wie es um die Welt
bestimmt ist? Ich möchte einfach glauben: Ein Künstler macht mit einem Werk seinem
Herzen Luft. Er teilt mit, verkündet, offenbart und plaudert wie nebenbei aus seinem ganz
eigenen Nähkästchen. Was aber nimmt er sich da heraus? Welche Geheimnisse gibt er
preis aus der Kindheit, der Familiengeschichte? Was hat er noch im Kopf, wenn sein
Gehirn bloß liegt? Wenn er es leer macht, aufräumt mit der Idee, die Karten mal offen auf
den Tisch legt, neu mischt und darlegt, was verbraucht ist und was gewonnen.
Was wir vor die Augen geführt bekommen in einer Ausstellung ist ein gut aufgezäumtes,
gebändigtes und artiges Ross. Aber wieso steht es da, glotzt uns an und rührt sich nicht
von der Stelle? Wir schauen hin und weg und wieder hin, da purzeln plötzlich aus dem
kunstvoll erschaffenen Gebilde wie der Überfall aus dem Trojanischen Pferd unsere
eigenen Kopfgeburten. Die Fantasie hält niemals dicht, sie flüstert: Ich will mich selbst
mitteilen. Sie erzählt uns Geschichten, die wir sonst verschwiegen hüten. Da raschelt doch
unser eigenes Geschenkpapier! Und es kann gut sein zu begreifen: Wir sind vom hier
Ausgeladenen ganz schön eingeladen worden. Zum Auspacken. Zum Weitersagen.
Ines Carola Baumgartl (Dichterin), Rede zur Eröffnung der Ausstellung „Auspacken!“ der
Künstlergruppe umKunst am 31.8.2019 in der Franziskaner-Klosterkirche Angermünde
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