Mittwoch, 22. September 2021

Cyanotypie schnuppern!

 Am Dienstag, den 28.9. werde ich im atelier.juttasiebert in der Berlinerstrasse 3 , in Lychen die alte Fotoentwicklungstechnik Cyanotypie einsetzen um meine Benefiz Karten für die Weihnachtszeit zu gestalten. Wer neugierig darauf ist , kann gern stundenweise zum schnuppern kommen. 


 

Außerdem gab es verschiedene Anfragen bzgl. Sinn und Einsatz von Instagram für Künstler. Bitte meldet Euch bei mir, wenn ihr Interesse habt. Ich versuche dann einen Termin zu finden, der für alle Interessenten passt.

Dienstag, 21. September 2021

Ines Baumgartl Text/Rede zur Aufstellung von Arne Kalkbrenners „transit pieces“ in Fürstenwerder - Uckermark, gehalten am 20.08.2021

 

Arne Kalkbrenner „transit pieces“

Die Ware auf den Markt bringen, feilbieten, schachern, feilschen und sich handelseinig werden, womöglich händeringend, dann jedoch handfest mit Handschlag. Die Zölle und Abgaben eingerechnet. Der Wagen rollt wieder, der Schlagbaum fällt.

Handelswege sind das Thema der Arbeit „transit pieces“ von Arne Kalkbrenner, doch nicht das rollende Rad ist hier zu sehen. Es braucht nur die Vorstellung von schweren Lasten, von Fahrspuren, tief eingedrückt. Auf dem Boden findet das Auge des Betrachters aber kein Kreuz und Quer. Der Sockel ist Teil der Gestaltung, und er zeigt: Hier geht es nicht vom Irgendwoher ins Irgendwohin, hier ist der Weg, der mit steter Ruhe befahren wurde, um an ein Ziel zu kommen. So zurückhaltend wie der Bildhauer hier im Offenen bleibt, so genau hat er sich wohl vom Entwurf bis zur Anschauung nicht übers Probieren seinem Thema angenähert. Denn was bedeutet es, ein solches Werk in seiner Kraft umzusetzen? Wenn nicht nur der Anblick, sondern auch schon die Nutzbarkeit in der Skizze sichtbar werden, wenn Bauge-nehmigungen und Statikgutachten keine Rolle spielen sollen, dann hat sich da einer überlegt, was er will, was er braucht und wie viel es kosten wird. Und so ruht er fest am Boden, der Betonguss mit Gold- und Bleianteilen. Dafür mussten vier Wochen lang Formen aus Siebdruckplatten gebaut werden. Eine erste Version mit Beton der Prenzlauer Firma BTT war jedoch noch nicht für die Dauerhaftigkeit bestimmt. Die vorliegende, durch die Firma Retzlaff zum Parmener Atelier und jetzt nach Fürstenwerder transportierte ist ein Guss von Geitner-Bau Joachimsthal, spezialisiert auf Betonelemente und mit Erfahrung auch für künstlerische Güsse, zum Beispiel für das Holocaust-Mahnmal. Vor Ort wirkt der Künstler beim Einschalen und Ausschalen mit, holt sich die Hilfe von zwei Kolleginnen beim Verbleien und Vergolden. Denn aus einer der drei erhabenen „Transportkisten“ schimmert es verführerisch, die anderen bleiben verschlossen. Was sie wohl enthalten könnten? Der Künstler befördert mit dem Werk „transit pieces“ das Uneindeutige, das dem Betrachter den Schritt ins Niemandsland der eigenen Gedankensprünge ermöglicht. Die Durchziehenden auf den Handelswegen haben vielleicht noch etwas hinterlassen: rauschende Moden, fremde Sitten, Lieder, Gesänge, Tänze und vor allem neue Bezeichnungen für neue Dinge. Wörter für die Abstellkammer, in der Stroh zu Gold gesponnen wird. Reichtümer, die ungeahnt waren. Und aus den kompakten Quadern flüstert es: Das Nutzbare hat etwas Märchenhaftes. Verweile doch.

Ines Baumgartl

 

Am Freitag, dem 20. August 2021, wurde dieses Kunstwerk in Fürstenwerder
(Wallscheunenweg) der Öffentlichkeit übergeben.

 

Sonntag, 12. September 2021

Kunst, Trödel und Offener Garten bei Heike Munser


Anlässlich der „Offenen Gärten Uckermark“ am 18. und 19. September 2021 jeweils von 10 bis 18 Uhr findet nach dem großen Erfolg vom Juni wieder ein kleiner Haus– und Hof-Trödel statt. Im weitläufigen Garten der Künstlerin Heike Munser finden Sie Staudenbeete, Obstwiesen, lauschige Plätze und einen Gemüsegarten zur Selbstversorgung. Das Atelier wird an diesem Wochenende für Sie geöffnet sein. Bereichern wird André Koslitz die Ausstellung mit Fotografien.
Auch im benachbarten Landschaftsgarten können Sie sich führen und beraten lassen. Folgen Sie der Beschilderung.
Ein kleiner Imbiss auf die Hand und Getränke stehen bereit. Ich freue mich auf Ihren Besuch in Christianenhof, Waldweg 2, 17291 Nordwestuckermark
https://www.tourismus-uckermark.de/angebote/offene-gaerten-uckermark/garten-atelier-heike-munser.html

Donnerstag, 26. August 2021

Am 28.August 2021 eröffnet die Ausstellung "Schlaraffenland" in Angermünde

Die 10. umKunst-Ausstellung im Franziskanerkloster Angermünde zum Thema "Schlaraffenland" wird am 28.August 2021 um 15 Uhr eröffnet. Beteiligt sind 22 Künstler  der umKunst -Künstlergruppe mit Werken der Malerei, Grafik, Textilkunst, Skulpturen, Objekten und Installationen und bieten eigenen Sichten zum Thema.



Montag, 16. August 2021

Offenes Atelier am 21. und 22.August 2021 - beteiligt sind auch Ateliers von umKunst

Eine Broschüre als PDF finden Sie unter diesem link:

Broschüre Offenes Atelier 2021 Brandenburg

Die Ateliers des Landkreises Uckermark sind am Ende der Broschüre von Seite 115 bis Seite 122 zu finden.

Eine Übersicht der teilnehmenden umKunst-Ateliers gibt es hier:

Am Offenen Atelier teilnehmende umKunst-Ateliers


Freitag, 11. Juni 2021

PLAN B in der Klosterkirche Angermünde





© J.Martin   

Die Lesung von Judith Zande war eine große Bereicherung für die Ausstellung. Herrn Rafalski, der Organisator des Tages das offenen brandenburgische Buches fand die Ausstellung eine gute Ergänzung. Bereits in den ersten Tagen der Öffnung der Ausstellung die seit dem 27. Mai aufgebaut war, kamen täglich etwa 35 Besucher.Die Finissage findet am 18. Juni um 16 Uhr statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
                                              

 

Montag, 1. März 2021

GeschichtsMasken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit meinem Kunstprojekt GeschichtsMasken beteilige ich mich  

am Upcycling KunstPreis 2021

Es gibt einen Publikumspreis, hier geht es zu meiner Arbeit

https://www.zirkulaere-kunst.de/upc-werk/392/

gerne könnt ihr auch eine andere Arbeit bewerten.

GeschichtsMasken

Stellt euch vor, Corona ist vorbei - wohin dann mit den Masken?

Masken, gebraucht, fortgeworfen auf den Müll der Geschichte? Gegenwärtig aber liegen sie herum, die gebrauchten, auf Straßen, Plätzen, zufällig verloren oder unachtsam weggeworfen.

Ich habe diese allgegenwärtigen Masken in meinem Alltag entdeckt als Stoff, auf dem Geschichte zu sehen ist, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit den tag und Nacht selbstgenähten Behelfsmasken fing die Geschichte meines Kunstprojektes an, mit OP-Masken unter ärztlicher Aufsicht ging sie weiter bis zu der Idee, diese medizinischen Masken mit dem zu versehen, was mir sehr vertraut ist, mit Garn. Nach zahlreichen Experimenten, wie mit den Masken für ein Benähen umzugehen ist (vom Bügeln bis zum Besticken), schloss sich der Kreis. Ein neues Material war gefunden für das, was meine Kunst zur Aussage bringt. Menschen, junge und alte - Worte, bewegend und poetisch - Haltungen - anmutig und verbindend. Und so entstehen auf diesen Masken, die gegenwärtig Geschichte machen, die Geschichten, die uns eine lebendige Zukunft zu erzählen hat.

Ines Baumgartl hat für Rita Zepf geschrieben

Montag, 11. Januar 2021

Still und schrill - Anne Franke im MKC Templin

Ihre Malerei, Skulpturen und Grafik sind seit einigen Tagen im Multikulturellen Centrum Templin ausgestellt, doch das Publikum kann sie nur von außen durch die großen Scheiben betrachten. Der Corona-Lockdown fordert seinen Ausschluß-Tribut. Zwei von Anne Frankes Bildern an der Terasse hängen deshalb nach außen gedreht, machen Lust auf die Werke im Innern, die bis zum 15.03.2021 zu sehen sein werden und bis dahin hoffentlich wieder auch in der Foyergalerie und in ganzer Schönheit. Foyergalerie des Multikulturellen Centrums Templin, Prenzlauer Allee 6, 17268 Templin 

Update 14.01.2021:                                                                                                                                     

Seit heute ist ein Teil der Bilder und Skulpturen so zur Scheibe gedreht, dass diese von außen gut angesehen werden können.

Pressetext von Kathrin Bohm-Berg (Geschäftsführerin MKC) vom 14.01.2021:  

Werte Kollegen von Presse, Funk und Fernsehen, die neue Ausstellung mit Arbeiten der Templiner Künstlerin Anne Franke im MKC ist aufgebaut, die Hoffnung, die Verkaufsausstellung bald wieder öffnen zu können ist groß. Sobald der Einzelhandel wieder öffnen kann, wird auch die Galerie an der Prenzlauer Allee in Templin ihre Türen wieder öffnen können. Doch bis es soweit ist, können Kunstinteressierte die Arbeiten trotzdem schon in Augenschein nehmen! Man kann nicht nur sehr gut von außen in den Wintergarten des MKC hineinschauen, in dem die Ausstellung untergebracht ist, die Mitarbeiter des MKC haben jetzt Bilder und Skulpturen an die Fenster gerückt. Abends werden sie auch beleuchtet. So ist auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen weiterhin Kunstgenuss im oder jetzt besser gesagt am MKC möglich! Wir würden uns freuen, wenn Sie darüber berichten könnten. Herzlich Kathrin Bohm-Berg